Eröffnung der Videogalerie, Präsentation und Matinee

Die k/haus Videogalerie präsentiert aktuelle, zeitgenössische Künstler- und Kunstvideos und Filme verschiedenster künstlerischer Genres. Mit dem Ziel, einen vitalen Ort der Vermittlung für diese Medien zu schaffen, werden sowohl aktuelle etablierte Positionen, Arbeiten aus den Akademien und Universitäten und Pionierarbeiten der jüngeren Vergangenheit an diesem lebendigen Ort während der fast zwölfstündigen Öffnungszeiten des Künstlerhauscafes und -kinos einem interessierten Publikum vorgeführt.
Die k/haus Videogalerie startet mit Filmen von Ferry Radax.

Den Folder zur Veranstaltung gibt es hier (PDF-Datei, 197 KB):

Ferry Radax




2. März - 13. April 2008

Künstlerhaus k/haus videogalerie

2. März 2008, 11 Uhr
Begrüßung: Joachim Lothar Gartner, Präsident des Künstlerhauses
Zum Werk: Josef Schweikhardt, Peter Bogner (Kurator)


DVD-Präsentation, 12 Uhr
neue special edition mit making of des Films „Sonne halt!“ und Bemerkungen zu „Der Film als Patient“

Matinee, 12.30 Uhr
Konrad Bayer, oder: die welt bin ich und das ist meine sache.
Der Kopf des Vitus Bering

Anlässlich der Präsentaion wird ein exklusiver Rotwein der Domäne Baron Geymüller in Hollenburg bei Krems – abgefüllt (Faßprobe) durch das Winzerhaus Dockner in Höbenbach – „Cuvee Baron G Ernte 2006“ mit einem Filmbild aus „Sonne halt!“ von Ferry Radax etikettiert und in einer limitierten Auflage von 24 Flaschen präsentiert.


k/haus videogalerie
2. März - 13 April 2008, täglich 11 – 22 Uhr, Eintritt frei

Sonne halt!, 1959/60, 26 Min., s/w
Große Liebe / grand amour, 1966, 26 Min., s/w
Forum Dichter Graz, 1967, 42 Min., s/w
H. C. Artmann, 1967, 42 Min., s/w
Testament, 1967/68, 42 Min., Farbe



k/haus kino - Filmmatineen
2. März 2008, 12.30 Uhr, Eintritt frei

Konrad Bayer, oder: die welt bin ich und das ist meine sache. Österreich, 1969, für WDR Köln, 52 Min., s/w, Doc / Fiction, experimentelles Dichter-Porträt über Konrad Bayers Freitod
Der Kopf des Vitus Bering, 1970, 26 Min., s/w, experimentelle Doc / Fiction nach Konrad Bayer
9. März 2008, 11 Uhr, Eintritt Euro 6.-
Ludwig Wittgenstein. Biografische und philosophische Untersuchungen, Teil 1 und 2, 1973 –75, für WDR Köln, 2 x 60 Min, Doc / Fiction
16. März 2008, 11 Uhr, Eintritt Euro 6.-
Der Italiener, Österreich, 1972, für WDR Köln, 75 Min., Farbe, Experimental-Spielfilm, nach Thomas Bernhard
Thomas Bernhard – 3 Tage, 1970, für WDR Köln, 52 Min., s/w, experimentelles Dichter-Porträt des damals noch wenig bekannten Schriftstellers


Ferry Radax wurde am 20. Juni 1932 in Wien geboren. Er wurde als Sängerknabe in Wien ausgebildet und studierte später Gesang und Klavier am Musischen Gymnasium Frankfurt/Main. Bei Kriegsende ist er Flak- Helfer, besucht dann das Gymnasium, die Textil schule und ist Presse-Fotograf. 1954 hat er seine erste Ausstellung im Wiener Art Club als Fotograf und Maler. Seit 1949 entstehen Drehbücher zuerst durch Mit schreiben im Kino, dann bald eigene und ab 1953 weitere gemeinsam mit Kollegen der Filmakademie. Die praktische Filmarbeit beginnt schon 1951 als Assistent. Seither ist er als Autor, Kameramann, Cutter, Regisseur und schließlich als Produzent von Dokumentar-, Experimental-, Werbe-, Fiction-, Serien-, Musik- und Spielfilmen tätig. Nach drei Jahren Dokumentarfilm in Österreich besucht Ferry Radax die Filmhochschulen in Wien 1953/54 und in Rom 1955/56 (Cinecitta, Centro Sperimentale). Es folgen jahrelange Arbeitsaufenthalte in der Schweiz, in Deutschland und Italien, seltener in Österreich. Laufende Filmarbeiten finden u.a. in Frankreich, Ungarn, England, Irland, Norwegen, Japan, Peru, St. Helena, USA und Neuseeland statt. Nach etlichen Festivals und Preisen gibt es persönliche Filmwochen im Londoner „National Film Theatre“, im Pariser „Centre Pompidou“, in der „Berliner Lupe“, in München, Gasteig, Zürich, Rom und Tokyo. Im Österreichischen Filmmuseum werden 1993 ein Monat lang 40 verschiedene Filme aus 40 Jahren Filmschaffen und dem Gesamtwerk von 120 Produktionen gezeigt.